bahura alicke

Was macht gute Räume* aus? 
"Wo finden ich die? Was kann ich dafür tun? Was brauche ich dafür?" 

*Räume: ich meine damit physische Räume in Gebäuden, oder Stadt- und Landschaftsräume, aber auch den menschlichen Körper als Raum, Räume im menschlichen Körper, z.B. die Zellen, ebenso mentale Räume, virtuelle Räume und feinstoffliche Räume. 

Gute Räume bieten Raum. 
Freiheit. Bewegungsfreiheit. Schöpfungsfreiheit.
Sicherheit, Schutz. Hülle.
Licht, Luft, Wärme, Kühle im ausgewogenen Maß.
Sammlung, Begegnung, Gemeinschaft. Austausch.
Kultur, Gestalt, Lebensenergie. 

"Wir haben nicht genug Raum", "dafür habe ich keinen Raum", "wir müssen neuen Wohnraum schaffen" 

Solche Sätze kennt wohl jeder und oft genug sprechen wir Sie auch in uns selbst.
An Raum herrscht ein Mangel und das macht ihn zu einem sehr teueren Gut.
In der Werbung wird mit Freiraum für die wertvollsten Produkte geworben, z.B. für das Auto in der Wüste. Ein Auto im täglichen Stau hingegen ist nicht attraktiv, es zeigt eher, wie das Verlangen nach Gegenständen im persönlichen Besitz Raum "frisst"
Menschen, die sich täglich damit beschäftigen, den Raum für sich und andere frei zu halten, gehören aber immer noch zu den am schlechtesten bezahlten und am wenigsten geachteten Berufsgruppen. Müllmann, Putzfrau, Abrissunternehmen - hallo, was wären wir ohne euch? Auch unser menschlicher Körper würde ohne ein ausgewogenes Gleichgewicht an aufbauenden und abbauenden Kräften nicht lange existieren.

Also: Um Raum zu haben, ist es erforderlich, das Nichts wertzuschätzen und eine Leidenschaft für auflösende Tätigkeiten zu entwicklen.

Das habe ich gemacht. Ich habe damit viele Erfahrungen gesammelt, von denen du vielleicht profitieren kannst.

Was bestimmt die Qualität von Räumen?
Einfache Antwort: Das Bewusstsein. 
Das Erschaffen eines Raumes ist immer ein bewusster Akt. Ich kann ein Gebäude entwerfen und bauen, ich kann eine Facebookgruppe einrichten, ich kann durch den Wald gehen und mich in einer erhabenen Halle von Bäumen wiederfinden. Jedes Mal erschafft mein Bewusstsein den Raum in Kommunikation mit der Welt.
Die Formen, die Farben, die Materialien, die Maße, die Zeit, meine Gedanken, mein Rhythmus, meine Haltung, alles, was ich wähle, bildet den Stoff, aus dem der Raum gemacht ist. Badisch gesagt: sein Geschmäckle.
Wenn die Basis aller Entscheidungen Freude und bedingungslose Liebe sind, so wird der Raum daraus gemacht sein. Offen, frei, anpassungsfähig, nachhaltig.

Räume speichern Information.
Nun leben wir in einem Körper, in Räumen, in einer Umwelt, die geprägt sind von vielen Entscheidungen, deren Basis nicht Freude und bedinungslose Liebe waren, sondern Angst. Notwendigkeiten. Unfreiheit. Getrenntsein von "Gott".
Alles Gelebte, alle gesprochenen und gedachten Worte finden sich im Raum gespeichert.
Die festen Bauteile lagern Informationen in bestimmten Schwingungen ein, andere finden sich im feinstofflichen Raum, der Aura eines Menschen, eines Gebäudes oder der Landschaft. Diese Informationen prägen die zukünftige Entwicklung.
Wir leben in einer Zeit, in der diese Informationen Stück für Stück freigesetzt werden, da die Schwingung der Erde sich insgesamt ändert. Dadurch sind sie aber noch nicht weg. Im Gegenteil, sie fallen uns vor die Füße oder vernebeln uns so, dass die klare Orientierung beeinträchtigt ist. 

Das Lösungsmittel heißt Selbstliebe.
Alle alten Informationen lösen sich auf, wenn sie von Liebe durchdrungen werden.
Sie sind dann wertfreier Teil der menschlichen Geschichte und so Kompost, der die neue Schöpfung nährt. Das Maß an Liebe, dass ein Mensch durch sich fließen lassen kann, in diese Strukturen in sich selbst und um sich herum, ist so groß wie seine Selbstliebe.

Bahura. 28.06.2019 

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